editorial 2025/07

Sommerzeit

Was gibt es Neues?

Ich habe mir vorgenommen, hier wieder etwas aktiver zu werden. Es soll hier und auch bei Youtube neuen Content geben: Übungsvideos, Erklärbärvideos, Fotostrecken,Tipps zu allem drum herum, mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Beginnen will ich mit Blogartikeln zu dem DAM (deutsch: Fotoverwaltungsprogramm) imatch.

Vorbemerkung 1

Vermutlich habe ich nicht die Hälfte aller Möglichkeiten, die imatch mir bietet, entdeckt oder verstanden. Aber wann immer ich die Idee hatte, eine Zusatzfunktion zu benötigen, habe ich gefunden, wie ich das bewerkstelligen kann und zugegeben, das hat nur bedingt etwas mit Fotografie zu tun, aber es macht mir auch Spaß.
Hilfreich dabei ist das Hilfesystem und die Community auf photools.com. Wenn du diesen Artikel als großer Könner liest, könnte es sein, dass du für vieles eine bessere Idee hast, freue ich mich, du kannst mich als LilliPics im Forum finden.

Vorbemerkung 2

Wenn du denkst, “das steht doch alles in der online Hilfe” hast du Recht, aber die Idee hinter meinen Artikeln ist anders: Ich gucke nicht, was imatch so alles kann, sondern ich zeige hier, was ich benötige und gucke dann, wie imatch mir dabei helfen kann.
“Best Practice”, zumindest für mich.

Vorbemerkung 3

Manche Aktionen dauern, es schleichen sich Fehler ein, wenn du sicher bist, du willst diesen Vorgang öfter wiederholen, ist es ok, sonst aber “keep it simple!”



Folgende Themen sind geplant

  • Wie erzeuge ich eine Bildunterschrift, die auch im Blog angezeigt wird
  • Wie wähle ich Fotos für eine Galerie aus und gleiche ihr Bildformat an
  • Wie erzeuge ich Schlüsselwörter aus Kategorien, die auch z.B. auf flickr übernommen werden
  • Warum sind vorher festgelegte Kategorien besser als frei eingegebene Schlüsselwörter in Lightroom
  • Zusätzlich Schlüsselwörter mit KI erstellen
  • Bildbeschreibung mit KI erstellen

Bleiben wir aktiv! Einen schönen Sommer wünscht Dir

Deine

Elisabeth Kunze

unterschrift el sabeth

editorial

Verkehrspolitik in Berlin

Verkehrspolitik für alle – ach, was wär das schön!

Der jetzige Berliner Senat ist für seine Autopolitik gewählt worden, da sollte sich niemand etwas vormachen. Für Radfahrer und auch Fußgänger wird nur dann etwas gebaut, wenn sie dadurch aus dem Weg geräumt werden. Und genau da sollten wir mit einer starken Lobby ansetzen. Nicht mit noch einer Sternfahrt sich den Autofahrenden als Feindbild in den Weg rollen, sondern diese sich selbst blockieren lassen. Wenn alle, die sonst mit dem Rad fahren, das mal eine Woche wirklich lassen und möglichst ein vorhandenes Auto nutzen oder in den ÖPNV drängen, dann hätten die im Stau stehenden Autofahrer mal Zeit darüber nachzudenken, wieviel Freiraum wir ihnen täglich schenken. Das muss natürlich koordiniert und kommuniziert werden. Ob der ADFC dazu in der Lage ist, sei dahingestellt, dort ist man ein bisschen zu geschmeidig, wohl aus Angst, sich von einer Partei vereinnahmen zu lassen.



Fahrradparkhäuser

Statt für viel Geld und lange Planung neue Fahrradparkhäuser zu bauen, könnten leicht mit ein paar Bügeln die vorhandenen genutzt werden, auf einen Autoabstellplatz passen locker 8 Normalräder oder 2 Lastenräder. Warum gehen wir dort einkaufen, wo das nicht funktioniert? Wieder gilt: wenn ich das alleine tue, ohne Werbung durch eine Lobby, merkt es keiner.

Fahrradschnellverbindungen

waren eine gute Idee, die aber irgendwie im Bürokratengestrüpp versickert ist, die Verkehrssenatorinnen von den Grünen haben da auch nicht viel bewegt. Nun ist wohl ganz Schluss damit. Aber längst gebaute Freizeitverbindungen wären mit klitzekleinem Aufwand viel schöner zu nutzen. In den Niederlanden haben bei Querungen die Radler Vorfahrt, bei uns warten Radler selbst an innerörtlichen Schleichwegen minutenlang, bis sie zwischen einer Lücke rüberflitzen. An anderer Stelle wird eine Bundesstraße, noch innerorts, gequert, mit Ampel, auf deren Grünphase ich nach Anforderung noch 3 Minuten warten soll, das machen natürlich nur die Alten, die Jungen fahren bei Rot. Rüpelradfahrer? Und wenn schon, es sind ja auch nicht alle Autofahrenden für illegale Autorennen verantwortlich.

Bleiben wir aktiv! Einen schönen Radlherbst wünscht Dir

Deine

Elisabeth Kunze

unterschrift el sabeth

editorial

Neustart auf diesem Blog

Schon einige Male habe ich versucht, hier regelmäßig zu schreiben. An irgendetwas scheiterte es meist, Gesundheit, Wetter, Lust und Laune. Leben ist, wenn was dazwischen kommt.

So ganz sicher bin ich auch nicht, ob das alles öffentlich dargestellt werden soll.


Jetzt nehme ich einen neuen Anlauf und habe das ganze Jahr geplant. Das ist deshalb nötig, weil es schwierig ist, ohne Auto, aber mit Fahrrad irgendwohin zu kommen.

Am 9. Februar habe ich die Fahrkarte für den 6. August gebucht. Ich gebe aber zu, dass ich für alle Unternehmungen einen Plan B habe. Seid also gespannt.

Ich wünsche Euch noch einige närrische Tage und dann eine besinnliche Passionszeit, geht raus und macht Fotos! Oder schaut, was sich hier tut ;-). Bleiben wir aktiv!

Eure

Elisabeth Kunze

unterschrift el sabeth

editorial

Stopp des Radwegebaus in Berlin

Die Berliner haben die Autopartei gewählt, nun geht es der Radinfrastruktur an den Kragen, alle Bauvorhaben werden überprüft. Wo Autospuren oder Parkplätze wegfallen, gilt ein Baustopp. Selbst ein fertiggestellter Weg wird nicht freigegeben. Die Rückzahlung von Fördergeldern an den Bund wird in Kauf genommen, die Baufirmen müssen natürlich trotzdem bezahlt werden. Der Sinn der Maßnahme erschließt sich nur bedingt, aber es ist ein Signal: diesen nervigen Radlern, die überall so leicht vorbeikommen während Autos im Stau stehen und keinen Parkplatz finden, denen wird ein Strich durch ihre offenbar so große Freude an ihrer Mobilität gemacht. Auto ist wieder King! Und wenn ein Radler nicht auf dem 60cm breiten Streifen mit Radbegrenzer fährt (Bilder), der längst nicht mehr benutzungspflichtig ist, dann wird gehupt, als befände sich ein Elch auf der Straße. Überhaupt lieben Autofahrer Radwege, diese schmalen Dinger, die Radfahrer den Fußgängern vor die Füße rollen lässt und die Straße ihren Rittern vorbehält.


Aber die Radfahrlobby macht auch nur wenig, eine Massendemo am Sonntag – da stört es nicht so sehr, angedrohte Klagen der Umwelthilfe. Naja, das wird keinen wachrütteln, der nicht selber betroffen ist.
Ich habe mir die Ollenhauerstraße angesehen, das Stück, um das es geht, ist sehr kurz, die meisten schmalen Radwege sollten gar nicht aufgehoben werden.

Radfahrer auf 60cm breitem Radweg, mit beiseitigen Kanten

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, fahren Sie trotzdem Rad. Bleiben wir aktiv!

Ihre

Elisabeth Kunze

editorial

Künstliche Intelligenz in der Bildbearbeitung

Es ist der Hype, seitdem Adobe in Lightroom das Entfernen von Bildrauschen deutlich verbessert hat und es für Photoshop eine Beta-Version mit ganz erstaunlichen Möglichkeiten gibt. Ich zeige das mal an zwei Beispielen
Bildrauschen

vorher


Entfernen von störenden Elementen

Noch während der Reparatur ein Verkaufsbild zeigen

Aber da ist noch mehr möglich

Sich mal schnell schick machen;-)

Solange Menschen ihre Fotos bearbeiten, waren Manipulationen möglich, das nachträgliche Bestimmen des Ausschnitts, das Anheben der Kontraste, die Veränderung der Farben, alles wurde schon bei analogen Fotos genutzt, nur so leicht wie derzeit war es auch in der digitalen Bildbearbeitung bisher nicht. Es ist ein Klacks, in einem Bild aufzuräumen, doch manch einer übertreibt.
Welches Foto sagt mehr über den Zeitgeist aus?

Die Tutorials sind noch ganz geflasht von allen Möglichkeiten, ich hoffe, irgendwann werden die KI Tools Werkzeuge sein, um die bestmögliche Bildaussage zu erreichen.

Ich wünsche viel Spaß. Bleiben wir aktiv!

Ihre

Elisabeth Kunze

editorial

Radwegebau – ein Zeugnis für grüne Politik in Berlin

Ich habe es wirklich geglaubt – in der letzten Regierungsperiode wurde geplant, aber jetzt würde gebaut. Dazu hat die Spitzenfrau das Verkehrsressort übernommen. Jetzt geht es looooos!


Es ist natürlich doof, dass nach gut einem Jahr schon wieder Wahlkampf ist, aber das ist eben so, und nun gucken alle genauer hin, in Steglitz sind 187m Radweg dazugekommen. Ich mag ja Statistik, aber wo um des Himmels willen sind die 187m gebaut?

Obwohl, mir fällt so ein Stückchen ein, vor dem Bahnhof Lichterfelde Ost hört der Weg einfach auf, knapp 200 m später geht es unter den Schienen weiter, dazwischen liegt ein Horrorstück, Busse, PKW, die einen nach rechts, die anderen nach links, geradeaus nicht, das wäre eine Sackgasse. dafür aber an Markttagen noch PKWs in zweiter Reihe. Ich hatte hier vor vielen Jahren einen schweren Unfall, weil nichts so gefährlich ist wie ein kleiner LKW, der eine Lücke erspäht zu haben denkt. Die Lösung wäre hier ganz einfach und kaum teuer: wir machen halbe : halbe, eine Spur für alles, was 4 Räder hat, die andere für die Zweiräder. Auf so einem kurzen Stück im Vorort wäre auch nicht viel Stau zu erwarten. Aber die Autofahrer hätten natürlich geheult.
Vermutlich gibt es viele solche Miniabschnitte, aber auch nach 6 Jahren grüner Verkehrspolitik war dieses Stück nicht dran.


Nun will die Verkehrssenatorin Regierende Bürgermeisterin werden. Es gibt so viel zu tun, was nach langen SPD-Regierungen sich so eingeschliffen hat: die völlig desolate Verwaltung, das kranke Rettungswesen, die Schule mit geringem Lerneffekt. Ob da jemand, der es für seine größte Stärke hält, Kompromisse zu schaffen, auch Aufbruch kann?

Auf alle Fälle geht der Wahlkampf im neuen Jahr los – da haben ja nicht nur Politiker gute Vorsätze;-)

Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest und einen Rutsch. Bleiben wir aktiv!

Ihre

Elisabeth Kunze

editorial

Deutschlandticket

Die Verkehrsminister haben sich geeinigt, zumindest auf die Finanzierung, das Startdatum ist noch nicht fest.
Was soll der Bürger für die 49 € bekommen?
Freie Fahrt im Nahverkehr und in den Regionalzügen. Das klingt verlockend. Berliner Seniorenzahlen bisher so viel für das Bandenburgticket, damit habe ich Erfahrung. Man kann es nur für ein ganzes Jahr abonnieren, es war bisher trotzdem preiswerter als das AB Tickt, das ist nun seit dem Sommer anders. Ich bin eher so der Flatrate Typ, einsteigen, losfahren, aber wirklich gelohnt hat es sich für mich nie. Für die Fahrradmitnahme kamen noch mal 23,50 € dazu, im Sommer ist das nötig, sonst steht man am Bahnhof und wartet auf den Schulbus.

Ihre Elisabeth Kunze

Das absurde Ticketsystem des ICE ist mit dem Deutschlandticket in keiner Weise überwunden.
Für eine Fahrt von Berlin nach Hannover benötigt der ICE 1: 45 Stunde und kostet mal 76€ mal 30 €, jeweils plus Platzkarte.
Der Regionalexpress braucht 4:40 Stunden und kostet derzeit 42 €, wenn man nach 9 Uhr losfährt, hin und zurück sind das 10 Stunden, da braucht man eine Übernachtung oder muss ein Schienennerd sein.
Der eigentliche Vorteil des 49-Euro-Tickets liegt so eher in der bezahlten Nutzung des Nahverkehrs am Zielort. Man spart sich auch das komplizierte Verstehen des Systems von Tarifzonen und Zeiten.

Wenn Berlin sein AB Ticket für 1 € pro Tag beibehält, bislang ein Wahlgeschenk mit Schleife, würde ich bei knapper Kasse als Metropolenbewohnerin das bevorzugen, Für die Bewohner auf dem Lande könnte die Rechnung anders aussehen. Wer zum Beispiel aus Lutherstadt Wittenberg nach Berlin fährt, benötigt 1:30 Stunde und zahlt 17 €, hätte den Preis also schon bei 3 Fahrten erwirtschaftet. Aber ob Mobilität damit mehr Spaß macht? Bislang ist viel zu viel darüber geredet, ganz wichtige Dinge sind nicht geklärt: Für wie lange muss man sich festlegen, was kostet die Fahrradmitnahme, gibt es upgrades für den ICE (Deutschlandticket gleich Bahncard50 z.B.). Bis zum 1. April ist ja noch ein bisschen Zeit, allein mir fehlt der Glaube, dass auch nur einer der Beteiligten das mit Herzblut angehen will.